Jahresrückblick des 2. Bürgermeisters Stephan Karg

Stephan Karg kleinLiebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

 

Wir stehen bereits heute in den letzten Zügen des Jahres 2017. In wenigen Tagen schreiben wir schon das Jahr 2018. Wie schnell doch wieder ein Jahr vorbeigehen kann und wir sagen können: Schon wieder ist ein Jahr vorbei, mit Freuden, Ärger, Allerlei.


Hier mit viel Bedacht ein kleiner Rückblick über das vergangene Jahr:

 

Als allererstes möchte ich Danke sagen für die Vorbereitung und Durchführung des diesjährigen Christkindlesmarktes. Die Wirtschaftsvereinigung unter starker Hilfe von Reinhard Kunzmann, seinen vielen ehrenamtlichen Helfern und unseres Bauhofes haben wieder ein tolles Ambiente geschaffen. Vielen Dank dafür.

 

Nach dem anfänglichen Schock wegen der schweren Krankheit unseres Ersten Bürgermeisters Stefan Lenz haben wir bemerkt, dass wir nicht nur die Vertretungszeit verwalten können, sondern eher sogar, um die Stadt und ihre Stadtteile weiterzubringen, weitere wichtige Themen angehen müssen.

 

Dies soll in einer kleinen Auflistung, die nicht als vollständig zu erachten ist, aufgezeigt werden.

 

  • Erschließung des Baugebietes „Ensbach Süd“ mit Verkauf der ersten Bauplätze
  • Einigung mit den Anwohnern am Schlossumfeld „An der Bleiche“
  • Aktualisierung des Einzelhandelskonzepts mit Herrn Dr. Heider
  • Beauftragung des WWA für die Hochwasserfreilegung der Stadt Höchstädt
  • Erste Gespräche mit WWA wegen des Hochwassers an Gewässern III. Ordnung (Nebelbach)
  • Übergabe des Parkplatzes „Weite Gasse“ und der Stromtankstelle
  • Mittelbau der alten Mädchenschule – Förderzusage und Beginn der Ausschreibungen; Baubeginn Frühjahr 2018
  • Vergabe der Aufträge für den Breitbandausbau
  • Vergabe für die Erstellung eines Kernwegenetzes
  • Fertigstellung des Radweges zwischen Deisenhofen und Lutzingen
  • Erste Schritte beim Bürgerzentrum Deisenhofen (Planerauswahlverfahren)
  • Fertigstellung Umbau Rathaus EG

 

Was steht im Jahre 2018 an? Natürlich zuerst einmal die Wahl unseres neuen Bürgermeisters.

 

Auch wenn es bis dahin noch mehrere Wochen sind, werden wir unsere gesamte Kraft zum Wohle der Stadt und der Stadtteile einbringen. In verschiedensten Bereichen werden fortlaufende Gespräche, aber auch die ersten Abstimmungsgespräche stattfinden müssen. Weil Stillstand bedeutet Rückschritt.

 

Hier denke ich z.B. an:

 

  • den Beginn des Projektes mit der IHK, Uni Augsburg, Fa. Immakomm – Innenstädte im ländlichen Raum in Zusammenarbeit mit unserer WV
  • Weitere Gespräche mit den Immobilienbesitzern der Fa. NORMA und den anliegenden Grundstücksbesitzern
  • Weitere intensive Gespräche mit der Regierung bezüglich Bürgerzentrum Deisenhofen
  • Die Planer der Grund- und Mittelschule können nun seit letzter Woche mit der Planung beginnen, damit das Ziel September 2018 für die Einreichung des Förderantrages erreicht wird
  • Fertigstellung der Planung für den kleinen Rundwanderweg, aber auch Abstimmung mit Betroffenen des Auwald-Trails
  • Weitere Abstimmung mit unseren Hausärzten
  • Voranbringen der Planungen B16 neu

 

In der Zeit kurz vor Weihnachten und dem Jahreswechsel haben wir auch die Verpflichtung, „DANKE“ zu sagen.

 

Dank an unsere Mandatsträger vor Ort:

 

  • Georg Winter, der stetig für unseren Landkreis, aber auch seine Heimatstadt unterwegs ist und damit unsere wichtigen Projekte auch mit den entsprechenden Mitteln ausgestattet werden.
  • Ulrich Lange in Berlin, der hoffentlich auch unsere „B16 neu“ nicht nur im Blick, sondern auch ganz oben auf seiner Liste hat.
  • Landrat Leo Schrell und dem gesamten Team des Landratsamtes für die stetig gute Zusammenarbeit.

 

Danke für den Einsatz und das Engagement für unsere Stadt und unsere Stadtteile Deisenhofen, Oberglauheim, Schwennenbach und Sonderheim. Nur gemeinsam haben wir die Chance, diese auch weiterzubringen.

 

Mein Dank gilt:

 

  • 3. Bürgermeister Hans Mesch
  • Ausschussvorsitzenden Simon Wetschenbacher und Wolfgang Konle
  • Fraktionsvorsitzenden Ludwig Kraus, Hans Mesch, Hans Jall, Wolfgang Konle.
  • Allen Mitgliedern des Stadtrates, auch besonders Siegfried Mayerle und Annett Jung, die in ihren Stadtteilen neue Referenten geworden sind.

 

Danke für das Engagement und herzlichen Dank für die konstruktive Zusammenarbeit, auch in dieser schwierigen Zeit, in diesem Gremium. Danke auch an alle eure Partner und Familien, die euren Einsatz mittragen und unterstützen.

 

Natürlich müssen wir auch „Danke“ sagen, den Ämtern und Behörden:

 

  • Landratsamt Dillingen
  • Bezirk Schwaben
  • Regierung von Schwaben
  • Bay. Schlösser- und Seenverwaltung
  • Staatliches Bauamt Krumbach
  • Amt für ländliche Entwicklung
  • Wasserwirtschaftsamt

 

Bei allen Treffen erfuhren wir Fachkompetenz, aber auch eine lösungsorientierte Zusammenarbeit.

 

Danke auch an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, für die Loyalität, für die Fachkompetenz und auch für das Engagement, aber auch für die Flexibilität. Dafür, dass wir immer Lösungen gefunden haben, um unsere Stadt weiter zu entwickeln und voran zu bringen. Hier nenne ich stellvertretend: Achim Oelkuch als Geschäftsstellenleiter, Bernhard Veh als Kämmerer und Baldpensionär, Alexander Ernst als Kämmerer, Thomas Wanner als Stadtbaumeister.

 

Christine Schrell, die als Koordinatorin für unsere ehrenamtlichen Helfer und Unterstützer da ist und eine wichtige Funktion mittlerweile darstellt. Es war und ist immer noch die richtige Entscheidung, diese Stelle zu schaffen oder geschaffen zu haben. Der Dank gilt hier aber auch allen Paten, Unterstützern, einfach allen, die sich einbringen (Deutschkurse).

 

Als letzte Person möchte ich noch Claudia Kohout nennen. Als die Verantwortliche für das Höchstädter Kulturforum hat sie mittlerweile sehr gute Verbindungen zu den verschiedensten Künstlern und Gruppen. Das sieht man am vollen Programm, das für 2018 bereits fertig geplant ist. Auch ist die Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Schloss Höchstädt mehr als gut. Unser Schloss, aber auch das Umfeld (Info-Gebäude, Geigerturm) erfahren dadurch eine enorme Aufwertung.

 

Was wäre eine Gemeinde ohne ihre Vereine? Oft sind auf den Dörfern die Vereine noch die letzten Kulturträger oder diejenigen, die Feste und Veranstaltungen planen. Vielen Dank allen, die sich ehrenamtlich in Vereinen, Verbänden und Institutionen engagieren. Durch sie alle gewährleisten wir ein konstruktives Miteinander und eine gemeinsame Zukunft. Dank auch an Gerrit Maneth, der als Vereinsreferent hier die Vernetzung darstellt.

 

Was wären wir ohne eine gute und trotzdem sachliche Berichterstattung? Danke an: Donau-Zeitung, Radio rt1, BR. Dass hier vor allem die „wichtigen“ Informationen weitergetragen wurden.

 

Was wären eine Stadt und ihre Stadtteile ohne einen guten Einzelhandel oder die Klein-und Großgewerbe? Wir sehen es am Beispiel der Fa. Zentiva. Vielen Dank an alle, die hier die Stadt in vielfältiger Weise unterstützen und durch den Erhalt, aber auch durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, eine Kommune am Leben erhalten.

 

Es gibt aber auch noch Personen, die nicht organisiert sind. Die für die Nachbarn da sind, die auch fremden Müll und Dreck wegräumen, die nicht nur den eigenen Weg kehren. Personen, die sich trotzdem engagieren und Verantwortung übernehmen und die für Recht und Toleranz eintreten.

 

All diesen genannten, aber auch nicht genannten Personen wünsche ich auch im Namen des Stadtrates ein friedvolles Weihnachtsfest im Kreise der Lieben, für das Jahr 2018 vor allem Gesundheit, Lebensfreude und Gottes Segen.

 

Möge alles Gelingen, was Sie sich vornehmen.

Stephan Karg
2. Bürgermeister der Stadt Höchstädt a.d.Donau

 

(Bild: Photostrie)